In der zum Download verfügbaren Tabelle finden Sie von einer Vielzahl Wildpflanzen Informationen zum Keimverhalten.
Grundsätzlich gilt: Wenn keine Informationen verfügbar sind, sähe ich persönlich immer halbe/halbe aus. Wenn ich also nicht weiß, es ob Dunkel- oder Lichtkeimer sind, bedeckte ich einen Teil der Samen mit etwas Erde, einen anderen Teil eben nicht. Bei fehlenden Infos zur Keimtemperatur, sähe ich immer möglichst dann aus, wenn in er Natur die Samen reif sind. Dann dauert es unter Umständen bei Kaltkeimern ein paar Monate, aber das ist besser, als wenn sie Kälte brauchen und ich erst im April aussähe, wo Kälte nicht mehr ausreichend vorhanden ist.
Eine gute Quelle für das Keimverhalten ist auch www.naturadb.de .
Kaltkeimer
Kaltkeimer brauchen zum Keimen eine mehrere Tage bis Wochen andauernde Kaltphase in der die Temperatur unter 5°C oder im Frostbereich liegen. Daher sollten diese Pflanzen im Spätherbst oder Winter ausgesäht werden. Die meisten keimen nach der Kaltpfhase aber erst im zeitigen Frühjahr bei wärmeren Temperaturen.
Warmkeimer
Warmkeimer benötigten Wärme zum Keimen. Die beste Aussaatzeit ist daher das zeitige Frühjahr, Ende März bis Ende April.
Lichtkeimer
Lichtkeimer benötigen zum Keimen Licht. Das heißt der Samen sollte nicht Erde bedeckt werden und die Töpfe nicht zu dunkel stehen.
Dunkelkeimer
Dunkelkeimer benötigen Dunkelheit oder Schatten zum Keimen. In der Natur ist dies das Laub umstehender Pflanzen oder wenn der Samen in Ritzen und Löcher gespült oder von Tieren unter die ERde gebracht wird. Diese Samen sollten zum Keimen mit einer dünnen Schicht Erde bedeckt werden.
Hinweis
Wildpflanzen sind sehr flexibel in ihrem Keimverhalten. manche keimen auch ohne Kältephase, nur mit Kälte zuverlässiger, andere keimen egal, ob sie Licht oder Dunkelheit haben. Da reichen die Temperaturen. Es gibt also oft nicht nur ein 0 und 1 sondern auch was dazwischen.